Laparoskopische Keilresektion der Eierstöcke (LOW)

Laparoskopische Keilresektion der Eierstöcke (LOW)

Laparoskopische Keilresektion der Eierstöcke (LOW)

Die laparoskopische Keilresektion der Eierstöcke, im Englischen mit LOW abgekürzt, ist ein minimalinvasiver operativer Eingriff. Er kann in bestimmten Fällen des polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) erwogen werden, wenn andere Behandlungen des Eisprungs nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben.

Surgical Ovulation Treatment in Patients with Polycystic Ovary Syndrome

Hintergrund beim PCOS

Beim polyzystischen Ovarialsyndrom kommt es häufig zu einem unregelmäßigen oder ausbleibenden Eisprung. Meist wird zunächst mit Medikamenten und einer Anpassung des Lebensstils behandelt. Bleibt dies erfolglos, kann in ausgewählten Fällen ein operatives Vorgehen in Betracht kommen.

Wie läuft der Eingriff ab?

Der Eingriff erfolgt im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) unter Vollnarkose. Über kleine Schnitte werden an den Eierstöcken gezielt kleine Gewebeanteile behandelt. Ziel ist es, das hormonelle Gleichgewicht günstig zu beeinflussen und den natürlichen Eisprung zu unterstützen.

Nutzen und Grenzen

Der Eingriff kann bei sorgfältig ausgewählten Patientinnen hilfreich sein, ist jedoch nicht in jedem Fall angezeigt und kein Garant für eine Schwangerschaft. Wie bei jeder Operation sind Nutzen und mögliche Risiken abzuwägen.

In der Universitätsklinik Biruni prüfen wir sehr genau, ob ein solcher Eingriff für Ihre Situation sinnvoll ist, und beraten Sie umfassend.

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