Die Phasen der IVF-Behandlung

Die Phasen der IVF-Behandlung

Die Phasen der IVF-Behandlung

Eine IVF-Behandlung folgt einem klar strukturierten Ablauf. Die einzelnen Phasen bauen aufeinander auf und werden zeitlich genau aufeinander abgestimmt. Ein Verständnis dieser Schritte hilft vielen Paaren, der Behandlung ruhiger und zuversichtlicher entgegenzusehen.

Fragen an den IVF-Spezialisten

1. Vorbereitung und Untersuchung

Am Anfang stehen ein ausführliches Gespräch und eine umfassende Untersuchung beider Partner. Dazu gehören Hormonbestimmungen, Ultraschall und eine Samenanalyse. Auf dieser Grundlage wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.

2. Hormonelle Stimulation

In dieser Phase werden die Eierstöcke mit Hormonen stimuliert, damit mehrere Eizellen gleichzeitig heranreifen. Der Verlauf wird über etwa zehn bis zwölf Tage mit Ultraschall und Blutuntersuchungen kontrolliert.

3. Eizellentnahme

Sobald die Follikel reif sind, werden die Eizellen in einem kurzen, ultraschallgesteuerten Eingriff unter leichter Sedierung gewonnen. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten.

4. Befruchtung im Labor

Die entnommenen Eizellen werden im Labor mit den aufbereiteten Samenzellen zusammengebracht – entweder durch klassische IVF oder durch die direkte Injektion einer Samenzelle (ICSI). Anschließend werden die Embryonen mehrere Tage kultiviert und beobachtet.

5. Embryotransfer

Der am besten entwickelte Embryo wird mit einem dünnen Katheter schonend in die Gebärmutter übertragen. Geeignete weitere Embryonen können für spätere Versuche eingefroren werden.

6. Der Schwangerschaftstest

Etwa zwei Wochen nach dem Transfer zeigt ein Bluttest, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist. Ein Erfolg lässt sich trotz sorgfältiger Durchführung nie mit Sicherheit vorhersagen, da viele individuelle Faktoren eine Rolle spielen.

In der Universitätsklinik Biruni begleiten wir Sie einfühlsam durch jede dieser Phasen.

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