{"id":1287,"date":"2019-06-22T15:23:13","date_gmt":"2019-06-22T12:23:13","guid":{"rendered":"http:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/tr\/?p=1287"},"modified":"2026-07-26T12:01:18","modified_gmt":"2026-07-26T09:01:18","slug":"artificial-uterus-co-culture","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/de\/artificial-uterus-co-culture.html","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Geb\u00e4rmutter (Ko-Kultur) in der IVF-Behandlung"},"content":{"rendered":"<h2>K\u00fcnstliche Geb\u00e4rmutter (Ko-Kultur) in der IVF-Behandlung<\/h2>\n<p>Als \u201ek\u00fcnstliche Geb\u00e4rmutter&#8221; wird im Rahmen der k\u00fcnstlichen Befruchtung ein besonderes Laborverfahren bezeichnet, das in der Fachsprache auch Endometrium-Ko-Kultur genannt wird. Dabei werden die Embryonen nicht allein im N\u00e4hrmedium herangezogen, sondern gemeinsam mit k\u00f6rpereigenen Zellen der Geb\u00e4rmutterschleimhaut (Endometrium) kultiviert. So soll den Embryonen bereits im Labor eine Umgebung geboten werden, die den nat\u00fcrlichen Bedingungen in der Geb\u00e4rmutter m\u00f6glichst nahekommt.<\/p>\n<h3>Was bedeutet Ko-Kultur genau?<\/h3>\n<p>Bei der klassischen IVF entwickeln sich die befruchteten Eizellen in einem standardisierten N\u00e4hrmedium. Bei der Ko-Kultur wird diesem Medium eine Schicht lebender Zellen hinzugef\u00fcgt \u2013 h\u00e4ufig Zellen aus der Geb\u00e4rmutterschleimhaut der Patientin selbst. Diese Zellen geben Wachstumsfaktoren und N\u00e4hrstoffe ab und k\u00f6nnen ung\u00fcnstige Stoffwechselprodukte binden. Auf diese Weise soll die fr\u00fche Entwicklung des Embryos unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<h3>F\u00fcr wen kommt das Verfahren infrage?<\/h3>\n<p>Die Ko-Kultur wird nicht bei allen Patientinnen eingesetzt. Sie kann vor allem dann erwogen werden, wenn fr\u00fchere Behandlungszyklen trotz guter Ausgangslage erfolglos geblieben sind, wenn die Embryonen wiederholt eine schwache Entwicklung oder eine eingeschr\u00e4nkte Qualit\u00e4t gezeigt haben oder wenn es mehrfach nicht zu einer Einnistung gekommen ist. Ob die Methode im Einzelfall sinnvoll ist, entscheidet das Behandlungsteam nach einer sorgf\u00e4ltigen individuellen Untersuchung.<\/p>\n<h3>Ablauf und Grenzen<\/h3>\n<p>F\u00fcr das Verfahren werden in einem vorbereitenden Schritt Zellen der Geb\u00e4rmutterschleimhaut gewonnen und im Labor aufbereitet. In einem sp\u00e4teren Zyklus werden die Embryonen dann gemeinsam mit dieser Zellschicht kultiviert, bevor der Embryotransfer erfolgt. Die Ko-Kultur ist ein aufwendiges Laborverfahren, das nicht in jeder Situation Vorteile bietet. Sie ersetzt keine sorgf\u00e4ltige Diagnostik und ist kein Garant f\u00fcr eine Schwangerschaft. Wichtig ist eine realistische Aufkl\u00e4rung \u00fcber Nutzen und Grenzen.<\/p>\n<p>In der Universit\u00e4tsklinik Biruni wird bei jeder Patientin individuell gepr\u00fcft, welche Laborverfahren die Erfolgsaussichten der Behandlung unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Gerne beraten wir Sie ausf\u00fchrlich zu den f\u00fcr Ihre Situation geeigneten M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Ko-Kultur werden Embryonen gemeinsam mit Zellen der Geb\u00e4rmutterschleimhaut kultiviert, um im Labor m\u00f6glichst nat\u00fcrliche Bedingungen zu schaffen \u2013 eine Option bei wiederholt erfolglosen Versuchen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1288,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[1724,720,722,1722,1725,1723,1305],"class_list":["post-1287","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ivf-treatment","tag-artificial-uterus","tag-co-culture","tag-endometrial-co-culture","tag-endometrial-co-culture-with-test-tube","tag-intrauterine-tissue-culture","tag-ko-culture","tag-test-tube"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1287","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1287"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1287\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2146,"href":"https:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1287\/revisions\/2146"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1287"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1287"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/profdrmuratarslan.com.tr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1287"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}